FORSCHUNGSGRUNDLAGEN & EINORDNUNGAuf Forschung schauen.
Eigenes prüfen.
Arbeiten und Standards, die verwandte Methoden und offene Probleme beschreiben. Mit einer klaren Einordnung für Sacretus.
Diese Quellen sind keine unabhängige Validierung von Sacretus. Wir unterscheiden verwandte Prinzipien, bereits implementierte Funktionen und künftige Entwicklung. Es besteht keine behauptete Kooperation mit den genannten Autoren oder Institutionen.
EIGENE FORSCHUNGSNOTIZ / 01Was wir bauen.
Was wir prüfen.
Architektur, Verbindungsindex, Quellenbestand und bisherige Ergebnisse. Mit Fehlfällen, Methoden und offen benannten Grenzen.
Technische Projektnotiz lesen ↗01Retrieval-Augmented Generation for Knowledge-Intensive NLP Tasks
Lewis et al. · 2020
ForschungsarbeitOriginalquelle lesen ↗Verbindet ein parametrisches Sprachmodell mit einem externen, abrufbaren Wissensbestand; untersucht Qualitätsgewinne gegenüber einer rein parametrischen Basis.
Konzeptionell verwandt. Sacretus verwendet lexikalischen Abruf und belegte Ausgaben; nicht den trainierten dichten Retriever und seq2seq-Generator des Papers.
02PICARD: Parsing Incrementally for Constrained Auto-Regressive Decoding from Language Models
Scholak, Schucher, Bahdanau · 2021
ForschungsarbeitOriginalquelle lesen ↗Inkrementelles Parsing weist unzulässige Tokens zurück; evaluiert für Text-to-SQL mit T5 auf Spider und CoSQL.
Verwandtes Prinzip begrenzter Modellausgaben. Sacretus nutzt JSON-Schema und eigene Validatoren, keine PICARD-Implementierung und kein Modell-SQL.
03Enabling Large Language Models to Generate Text with Citations
Gao, Yen, Yu, Chen · 2023
Forschungsarbeit und BenchmarkOriginalquelle lesen ↗ALCE bewertet Sprachfluss, sachliche Richtigkeit und Qualität von Zitaten getrennt; die Experimente zeigen verbleibende Lücken in der Belegabdeckung.
Messvorbild für künftige Evaluation. Sacretus verwendet aktuell Originalbelege und bestätigte Fakten; es ist nicht auf ALCE unabhängig evaluiert.
04PROV-DM: The PROV Data Model
W3C Provenance Working Group · 2013
W3C-Empfehlung, keine StudieOriginalquelle lesen ↗Modelliert Herkunft über Entitäten, Aktivitäten, verantwortliche Akteure und deren Beziehungen.
Relevanter Standard für die Einordnung der bestehenden Quellenstände und Nachweise. Kein behaupteter PROV-konformer Export.
05Knowledge Graphs
Hogan et al. · 2021
Forschungsübersicht, ACM Computing Surveys; arXiv-Vorversion 2020Originalquelle lesen ↗Behandelt graphbasierte Datenmodelle, Abfragen, Identität, Schema, Kontext sowie deduktive und induktive Verfahren.
Architekturkontext für feste Identitäten und typisierte Fakten. Sacretus hat noch keine allgemeine Graph-Inferenz, GraphRAG oder automatische semantische Vervollständigung.
06The FAIR Guiding Principles for scientific data management and stewardship
Wilkinson et al. · 2016
PrinzipienpapierOriginalquelle lesen ↗Beschreibt Auffindbarkeit, Zugänglichkeit, Interoperabilität und Wiederverwendbarkeit wissenschaftlicher Daten, auch maschinell.
Orientierung für Quellenmetadaten, IDs, Lizenzen und Exporte; keine Zertifizierung von Sacretus.
07Multilingual E5 Text Embeddings: A Technical Report
Wang et al. · 2024
Technischer ForschungsberichtOriginalquelle lesen ↗Beschreibt mehrsprachige Textrepräsentationen für Aufgaben wie semantischen Abruf.
Ein lokales E5-Modell wird im getrennten Sacretus-Forschungsaufbau mit der Wortsuche kombiniert und verglichen. Es ist noch nicht der allgemeine produktive Abrufpfad.
08A Survey on Hyperdimensional Computing aka Vector Symbolic Architectures, Part I
Kleyko et al. · ACM Computing Surveys, 2022
Forschungsübersicht; arXiv-Fassung 2023Originalquelle lesen ↗Ordnet eine Familie von Verfahren mit hochdimensionalen verteilten Repräsentationen und algebraischen Verknüpfungen ein.
Sacretus erprobt ein HDC-Kontextgedächtnis. Im bisherigen kleinen Suchvergleich zeigte es keinen Zusatznutzen gegenüber Wortsuche plus Semantik. Es bleibt experimentell.
Im Pilot umgesetzt: lexikalischer Abruf, feste Identitäten, geprüfte Fakten, Quellenversionen, begrenzte NLU-Aufträge und belegte Quellenverbindungen. Im getrennten Forschungsaufbau: lokale E5-Semantik, Rangfusion, HDC und Sprachformulierung. Keine allgemeine Graph-Inferenz und kein klinischer Wirksamkeitsnachweis.
Wie wir Pilotqualität messen wollen ↗